mind-blooming

Deine Gefühle, dein Kompass. Dein Leben, dein Weg.

Gefühle verstehen – innere Stärke fürs Leben entwickeln

Mentaltraining unterstützt Kinder, Jugendliche und Erwachsene dabei, mit Ängsten, Stress, Unsicherheiten oder innerem Druck besser umzugehen.
Oft geht es dabei weniger um Leistung oder Inhalte, sondern darum, sich wieder sicher zu fühlen.

Gemeinsam entdecken wir Wege zu mehr Selbstvertrauen, innerer Ruhe und Leichtigkeit –
damit Lernen, Schule und Alltag wieder freudvoller gelingen können.
Je nach Bedarf mit oder ohne „Nachhilfe“.

Auch Mamas und Papas sind herzlich willkommen!

 Schulangst verstehen & liebevoll begleiten
Manchmal fühlt sich der Schulweg schwer an – nicht, weil der Rucksack zu groß ist, sondern weil das Herz so voll ist. Schulangst kann viele Gesichter haben: Bauchweh, Tränen, Rückzug oder Gereiztheit.
Bei mind-blooming möchte ich einen sicheren Raum schaffen, in dem Kinder und Jugendliche lernen, mit ihren Ängsten umzugehen – und Eltern Impulse bekommen, wie sie ihr Kind liebevoll stärken können.
Damit Schule wieder ein Ort wird, an dem man sich entfalten darf.

Einsamkeit – ein Gefühl, das niemand sieht

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Was genau versteht man unter Mentaltraining und welche Vorteile hat es?

Ihr alle kennt es! Selbst wenn das Leben über weite Strecken einigermaßen ruhig verläuft, Herausforderungen kommen immer wieder auf dich zu. Sei es in der Arbeit, in deinem sozialen Umfeld, in deiner Familie oder mit deiner Gesundheit. Manchmal wird der Alltag einfach...
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Einsamkeit – ein Gefühl, das niemand sieht

Einsamkeit – ein Gefühl, das niemand sieht

Warum ich mich manchmal, umgeben von Menschen, die ich liebe, trotzdem einsam fühle

Ich dachte wirklich viele Jahre lang, ich hätte eine Angststörung oder sogar eine Depression. In letzter Zeit habe ich mich aber intensiver mit meinen Gefühlen auseinandergesetzt – und dabei gemerkt, dass da etwas anderes ist. Etwas, das ich mich lange nicht getraut habe zu benennen. Und auch jetzt kostet es mich noch Überwindung, es auszusprechen.

Das, was ich so lange für Angst oder vielleicht eine leichte Depression gehalten habe, ist vielleicht etwas ganz anderes:
eine Einsamkeit, die mich über Jahre begleitet hat – und die ich nie wirklich benannt habe.

Dieses Thema ist nicht einfach anzusprechen, weil es nicht besonders schön ist, zuzugeben, dass man sich oft einsam fühlt.
Und trotzdem mache ich es heute. Weil ich glaube, dass es wichtig ist. Weil es so viele Menschen da draußen gibt, die dieses Gefühl kennen – aber keinen Namen dafür haben. Und weil es manchmal schon hilft zu wissen, dass diese Phasen dazugehören. Dass man sich einsam fühlen kann, ohne wirklich allein zu sein. Und vor allem: dass man damit nicht alleine ist.

Vielleicht schreibe ich das auch deshalb, weil ich in meiner Arbeit immer wieder sehe, wie viele Kinder und Jugendliche genau dieses Gefühl in sich tragen – ohne Worte dafür zu haben. Und weil ich glaube, dass wir Erwachsenen oft erst lernen müssen, es bei uns selbst zu erkennen.

Durch das Mentaltraining und die intensive Auseinandersetzung mit meinen Gedanken habe ich begonnen, mich auch immer mehr mit meinen Gefühlen auseinanderzusetzen. Viele davon konnte ich schon immer ganz gut benennen. Und irgendwann wurde mir klar, dass da ein Gefühl ist, das mich immer wieder begleitet – und auch belastet: Einsamkeit.

Und das ist vielleicht der Teil, der es so schwer greifbar macht. Denn von außen betrachtet würde man das vermutlich nicht erwarten. Ich habe einen großen Blog mit über 40.000 Followern, ich habe einen Job, ich habe viele Freunde, ich lebe in einer Beziehung, habe zwei Kinder. Eigentlich ist da so viel.

Und trotzdem ist da immer wieder dieses Gefühl.

Dieses Gefühl, gerade in den Momenten, in denen ich es am meisten bräuchte, selbst die Starke sein zu müssen. Weiterzumachen. Zu funktionieren. Und niemanden zu haben, der mich wirklich auffängt.

Das ist keine Schuldzuweisung an irgendjemanden. Ganz im Gegenteil. Aber im Laufe meines Lebens haben sich durch verschiedene Erfahrungen genau solche Muster entwickelt.

Einer dieser Faktoren ist meine Diagnose mit Multipler Sklerose im Jahr 2007. Sie hat mich in Situationen gebracht, die viele Menschen von außen schwer nachvollziehen können. Denn ich wirke gesund. Ich bin aktiv, mache Sport, funktioniere im Alltag. Aber was man nicht sieht, ist die Kraft, die es kostet, jeden einzelnen Tag so zu leben.
Mit Symptomen, die unsichtbar sind.
Mit Erschöpfung, die nicht immer erklärbar ist.

Und auch wenn es hier gar nicht im Detail um die Erkrankung gehen soll, ist genau das ein Teil meiner Realität. Eine Realität, die dazu führt, dass ich oft zwar verbunden bin – aber nicht immer teilnehmen kann. Dass ich Freunde habe, die ich liebe – aber abends oft keine Energie mehr habe, sie zu sehen. Dass ich ein erfülltes Leben habe – und mich trotzdem manchmal außen vor fühle.

Nicht, weil andere mich ausschließen würden.
Sondern weil mein Innenleben manchmal nicht mit meinem Außen mithalten kann.

Dazu kommen auch persönliche und familiäre Themen, über die ich hier nicht im Detail sprechen möchte. Was ich sagen kann, ist, dass Neurodiversität in unserer Familie eine große Rolle spielt. Und dass ich oft in einer Rolle bin, in der ich trage.
Organisiere. Stabil bleibe. Für andere da bin, wenn sie es gerade nicht können. Manches davon übernehme ich bewusst.
Manches fühlt sich auch wie ein Müssen an. Und auch das ist etwas, das von außen oft nicht gesehen wird.

Und genau dort kann Einsamkeit entstehen. Nicht laut. Nicht dramatisch. Sondern leise.

Natürlich habe ich Wege gefunden, damit umzugehen. Ich spiele zum Beispiel Schlagzeug, ich mache viel Sport, ich gehe spazieren. Alles, was hilft, Energie nach außen zu bringen, ist für mich unglaublich wertvoll.

Und trotzdem ist dieses Gefühl manchmal da. Und ich spreche es heute aus. Weil ich glaube, dass genau darin auch Verbindung entstehen kann.

Einsamkeit ist kein seltenes Gefühl.
Studien zeigen, dass sich in Österreich und Deutschland je nach Altersgruppe etwa 10–20 % der Menschen regelmäßig einsam fühlen. Laut der OECD wird Einsamkeit als das subjektive Gefühl beschrieben, dass die eigenen sozialen Beziehungen nicht den eigenen Bedürfnissen entsprechen – unabhängig davon, wie viele Menschen tatsächlich im Leben sind. Auch Studien der Universität Wien und des Robert Koch-Institut zeigen, dass Einsamkeit nicht unbedingt etwas mit Alleinsein zu tun hat – sondern mit dem Gefühl, nicht wirklich gesehen oder verstanden zu werden.

Was ich daraus gelernt habe, ist vielleicht das:

Einsamkeit ist nichts, wofür man sich schämen muss. Sie ist kein Zeichen von Schwäche. Und auch kein Zeichen davon, dass etwas „falsch“ läuft im Leben.

Manchmal ist sie einfach da.

It is what it is.

Aber was einen Unterschied macht, ist, ob man darüber spricht. Ich habe begonnen, dieses Gefühl vorsichtig zu teilen – mit Freunden, in Gesprächen, manchmal auch ganz offen. Und jedes Mal ist ein Stück Verbindung entstanden.

Ich habe mir auch erlaubt, selbst Unterstützung anzunehmen.
Coaching, Austausch, Räume wie Frauenkreise, in denen man ehrlich sein darf.

Und vielleicht ist das das Wichtigste, was ich sagen möchte:

Wenn du dieses Gefühl kennst – du bist nicht allein.

Und du musst da nicht alleine durch.

It is what it is – but it is not what it is not.

Und das Leben ist – bei allem, was es mit sich bringt – immer lebenswert.

Deine Melanie

PS:
Falls du dir gerade denkst, ich könnte auch ein bisschen mehr Austausch und vielleicht neue Hobbys gebrauchen:

Ich verlinke dir hier meine Schlagzeugschule – dort habe ich vor ein paar Jahren angefangen zu spielen und es ist bis heute einer meiner wichtigsten Ausgleiche.

Und ich verlinke dir eine ganz liebe Freundin, die mich zum Mentaltraining und auch zu Frauenkreisen gebracht hat.

Beides sind für mich Orte geworden, an denen echter Austausch möglich ist – und genau darum geht es am Ende:
sich nicht alleine durch alles durchkämpfen zu müssen.

„Kack-Gedanken“ entlarven und in Positives verwandeln: mit Gedanken-Detektiv-Übung

„Kack-Gedanken“ entlarven und in Positives verwandeln: mit Gedanken-Detektiv-Übung

Manchmal hat man wirklich Kack-Gedanken – das geht auch mir nicht anders! Diese negativen Gedanken können sich auf alle Lebensbereiche auswirken, sei es Familie, Job, Aussehen, Freunde oder ganz andere Dinge. Doch eines haben sie alle gemeinsam: Sie lassen uns schlecht fühlen und hindern uns oft daran, wichtige Dinge anzugehen. Wie oft habe ich mir gewünscht, schon früher Werkzeuge zu haben, um an meiner Denkweise zu arbeiten und so langfristig mein Wohlbefinden zu verbessern.

Deshalb teile ich heute drei Tipps mit dir, wie du negative Gedanken aufdecken und hinterfragen kannst. Zusätzlich gibt es ein Arbeitsblatt mit einer kleinen „Detektivübung“, die dir dabei hilft, diese Gedanken systematisch zu durchleuchten und in positive Denkmuster zu verwandeln. Stay tuned und mach dich bereit, deine Gedankenwelt zu entlarven! 😊.

Die kognitive Umstrukturierung, was ist das eigentlich und weshalb ist sie so wichtig?

Die kognitive Umstrukturierung ist eine Technik aus der kognitiven Verhaltenstherapie, die von Aaron T. Beck entwickelt wurde. Beck erkannte, dass viele psychische Probleme, wie Depressionen und Angststörungen, oft durch verzerrte, negative Denkmuster verursacht werden. Diese Gedankenmuster nennt er „automatische Gedanken“, weil sie spontan in unseren Köpfen auftauchen, ohne dass wir es bewusst wahrnehmen.

Becks Ansatz war es, diese automatischen Gedanken systematisch zu hinterfragen und auf ihren Realitätsgehalt zu prüfen. Er führte mit seinen PatientInnen sogenannte Sokratische Dialoge, in denen er sie durch gezielte Fragen dazu brachte, ihre eigenen Gedanken zu reflektieren und Alternativen zu finden. Ziel der Methode war es, verzerrte Gedanken zu entlarven und durch realistischere, positivere Überzeugungen zu ersetzen. Die Forschung hat gezeigt, dass dies ein effektiver Weg ist, um emotionale Leiden zu lindern und langfristige Verhaltensänderungen zu ermöglichen.

Wenn du neugierig bist, wie du diese Technik für dich anwenden kannst, probiere doch mal meine Gedanken-Detektiv-Übung! Hier schlüpfst du in die Rolle eines Detektivs, der Beweise für und gegen einen belastenden Gedanken sammelt, um ihn schließlich zu hinterfragen und durch realistischere Gedanken zu ersetzen. Diese Übung ist besonders geeignet für SchülerInnen, StudentInnen oder einfach für diejenigen, die an sich arbeiten wollen. Das Arbeitsblatt dazu findest du weiter unten.

3 Tipps, um negative Gedanken zu entlarven:

1. Achtsamkeit üben

Durch regelmäßige Achtsamkeitsübungen lernst du, deine Gedanken zu beobachten, ohne sie sofort zu bewerten. Diese Technik hilft dir, negative Gedanken frühzeitig zu erkennen, bevor sie sich festsetzen. Achtsamkeit gibt dir die Möglichkeit, Abstand zu gewinnen und deine automatischen Gedanken klarer zu sehen. Wenn du einen belastenden Gedanken bemerkst, kannst du innehalten und entscheiden, wie du darauf reagieren möchtest.

2. Gedanken aufschreiben und überprüfen – mit der Gedanken-Detektiv-Übung

Das schriftliche Festhalten negativer Gedanken hilft dir, sie aus deinem Kopf zu bekommen und sie aus einer objektiveren Perspektive zu betrachten. Mit der Gedanken-Detektiv-Übung machst du das Aufschreiben besonders effektiv: Du betrachtest den belastenden Gedanken als deinen „Hauptverdächtigen“ und sammelst Beweise dafür und dagegen. Diese Methode führt dich Schritt für Schritt durch den Prozess, den Gedanken zu entlarven und durch realistischere Alternativen zu ersetzen. So erhältst du mehr Klarheit und kannst negative Denkmuster auflösen.

Tipp: Starte mit der Übung, sobald du einen belastenden Gedanken aufschreibst. Sammle systematisch Beweise für und gegen den Gedanken und entwickle am Ende positivere Alternativen. Diese Struktur macht es einfacher, den Gedanken zu transformieren.

3. Den Gedanken sprechen lassen

Indem du deinen Gedanken laut aussprichst, kannst du ihn distanzierter betrachten. Oft wirkt ein Gedanke weniger bedrohlich, wenn man ihn hört, statt ihn nur im Kopf zu behalten. Dies hilft dir, den Gedanken zu relativieren und zu überprüfen, ob er wirklich wahr ist. Der Perspektivwechsel kann die emotionale Intensität des Gedankens reduzieren.

Zur Übung:

Viel Freude damit und bis bald, deine Melanie <3

Mehr Leichtigkeit im Leben finden – mit Plakat zum Ausdrucken

Mehr Leichtigkeit im Leben finden – mit Plakat zum Ausdrucken

Irgendwo zwischen Weihnachtsstress, den Schularbeiten der Kinder, Matura und insgesamt viel zu viel Multitasking ging sie verloren, meine Leichtigkeit.

„Aber Melanie, du weißt und kannst das doch viel besser, schließlich bist du Mentaltrainerin und unterrichtest Psychologie!“ Ganz Klasse, jetzt noch ein paar Selbstvorwürfe dazu und ein schlechtes Gewissen, dass so viel liegen geblieben ist, Jackpot sozusagen!

Aber wenn ich etwas bei meiner Reise zu mir selbst bereits gelernt habe, dann ist es, dass das Leben in Wellen verläuft und nicht aller Tage Abend ist. Man kann sich täglich für eine neue Herangehensweise und Richtung im Leben entscheiden. Täglich! Egal, wie alt du bist, egal zu welcher Uhrzeit.

Und genau so entschied ich mich vor ein einigen Wochen erneut für den „Weg zu mehr Leichtigkeit“. Wie genau ich dorthin komme, zu dem Gefühl wieder frei atmen zu können und einfach mehr Lebensfreude zu verspüren, habe ich dir im folgenden Artikel zusammengefasst.

Tipps für mehr Leichtigkeit im Alltag

1. Minimalismus

Seien wir ‚mal ehrlich, wir leben in einer Welt von viel zu viel an allem. Ständig wird einem suggeriert, dass man etwas Neues braucht, obwohl es gerade das „Weniger an allem“ ist, das zu mehr Leichtigkeit führt. Du hast auch zu viele Dinge? Dann versuche es einmal mit „Rückwärts-Shopping“. Meine Kids und ich machen es mittlerweile regelmäßig. Du schnappst dir einfach einen Einkaufskorb und packst die Dinge hinein, die gehen dürfen. Du kannst jeden Tag einen anderen Raum machen und die aussortierten Dinge entweder spenden oder verschenken. Mehr dazu hier.

2. Pareto-Prinzip (80/20-Regel)

In dem Buch „Mit Leichtigkeit durch den Alltag“ las ich zum ersten Mal über das Pareto-Prinzip. Das Pareto-Prinzip, benannt nach dem italienischen Ökonomen Vilfredo Pareto, besagt, dass 80 % der Ergebnisse schon durch 20 % des Einsatzes erreicht werden.

100 Prozent Einsatz sind also gar nicht notwendig! Fokussiere dich lieber auf die Aufgaben, die den größten Unterschied machen. Überprüfe deine To-do-Liste und streiche alles, was nicht in die 20 % fällt, die dir den größten Nutzen bringen.

3. Morgenroutine

Ein weiterer Punkt, den ich jetzt wieder vermehrt in meinem Leben implementiere, ist meine Morgenroutine. Eine strukturierte Morgenroutine kann dir helfen, den Tag ruhig und produktiv zu beginnen. Versuche, eine Kombination aus Meditation, leichtem Stretching, einem gesunden Frühstück und dem Festlegen der Tagesziele zu etablieren. So startest du fokussiert und entspannt in den Tag.

4. Langsamkeit

In einer Welt, die ständig schneller wird, kann es sehr befreiend sein, bewusst langsamer zu werden. Auch mir fällt dieser Punkt oft gar nicht so leicht, es zahlt sich aber auf alle Fälle aus!

Nimm dir Zeit für deine Aufgaben und genieße den Moment. Dies reduziert Stress und erhöht deine Achtsamkeit im Alltag.

5. Meditation

Regelmäßige Meditation hilft, den Geist zu beruhigen und Stress abzubauen. Schon 10 bis 20 Minuten täglich können einen großen Unterschied machen.

Probiere einfach verschiedene Techniken aus, wie Achtsamkeitsmeditation oder geführte Meditationen, um herauszufinden, was für dich am besten funktioniert.

6. Priorisierung und Single-Tasking

Lerne, Prioritäten zu setzen und konzentriere dich auf eine Aufgabe zur Zeit – das sogenannte Single-Tasking. Multitasking mag produktiv erscheinen, führt aber oft zu schlechterer Qualität und höherem Stress. Indem du eine Aufgabe nach der anderen erledigst, kannst du effizienter und entspannter arbeiten.

7. Selbstfürsorge

Auch daran durfte ich seeehr lange arbeiten! Nimm dir regelmäßig Zeit für dich selbst. Selbstfürsorge ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit! Plane Aktivitäten ein, die dir Freude bereiten und dich entspannen, sei es ein Spaziergang in der Natur, ein gutes Buch oder ein Besuch beim Friseur oder eben eine Meditation.

8. „Digital Detox“

Ich weiß, auch das ist nicht immer einfach, weil wir an die ständige Nutzung unserer digitalen Endgeräte gewöhnt sind. Aber: Eine Reduktion deiner Bildschirmzeit, besonders in sozialen Medien, hilft dabei, mentale Überlastung zu vermeiden. Plane also regelmäßige Offline-Zeiten ein, um deinen Geist zu entspannen und die reale Welt mehr zu genießen.

Viel Freude mit meinen Tipps und ganz viel Leichtigkeit für deinen Sommer wünscht die deine Melanie!

PS: Im Anhang findest du auch noch ein Plakat zum Downloaden sowie eine Visualisierungsübung!

Plakat: 8 Schritte zu mehr Leichtigkeit

Damit du deine Möglichkeiten, wie du zu mehr Leichtigkeit im Alltag kommst, auch nicht vergisst, habe ich hier ein Plakat für dich, das du ausdrucken kannst. Einfach Rechtsklick, speichern und ausdrucken. Viel Spaß damit!

Visualisierungsübung für mehr Leichtigkeit

Du hast Visualisierungsübungen noch nie versucht? Kein Problem! Einfach meiner Schritt-für-Schritt-Anleitung folgen und genießen!

  • Finde einen ruhigen Ort, setze dich bequem hin und schließe die Augen. Atme tief ein und aus.
  • Stell dir vor, du stehst an einem Strand. Spüre den warmen Sand unter deinen Füßen und höre das sanfte Rauschen der Wellen.
  • Mit jedem Atemzug lässt du mehr und mehr Anspannung los. Stell dir vor, wie die Wellen deine Sorgen mit sich forttragen. Bleib in dieser Vorstellung, bis du dich vollkommen entspannt und leicht fühlst.
  • Öffne langsam die Augen und nimm dieses Gefühl der Leichtigkeit mit in deinen Tag.

Dieser Text enthält Amazon Affiliate Links, also Werbung. Durch Einkauf eines der verlinkten Produkte, erhalte ich eine kleine Provision, mit der du meine kreative Arbeit und den Fortbestand meines Blogs unterstützt! Danke! <3

10 Sofort-Hacks für gute Laune – schnell, effektiv und kreativ

10 Sofort-Hacks für gute Laune – schnell, effektiv und kreativ

Jeder kennt das: Manchmal hat man einfach einen schlechten Tag oder auch gleich eine schlechte Phase, wodurch die Laune massiv zu leiden beginnt. Glaub mir, auch ich kenne das nur zu gut und dachte zum Beispiel im letzten Monat zwischen Arbeit, Lernen mit den Kids, Matura-Vorbereitungen, Baustelle daheim und einem workaholischem Partner, dass gar nix mehr geht und ich jeden Moment entweder jemanden auf den Mond schieße, alle Zettel für die Schule und Matura zerreiße, auf das Lernen mit den eigenen Kids pfeife oder am besten alles zugleich mache. Schlechte Laune par excellence sozusagen, was natürlich auch legitim ist. Toxisch positiv zu sein und negative Gefühle herunterzuschlucken ist schließlich auch keine Option.

Doch trotz dieser manchmal anstrengenden und nervlich aufreibenden Phasen, die man an gewissen Tagen oder Wochen durchlebt, darf einem auch immer bewusst sein, dass man jederzeit auch aktiv zu seiner Stimmung und seinem Wohlbefinden beitragen kann.

Damit es mir zum Beispiel schnell besser geht, mache ich gerne eines der folgenden Dinge, die mich entweder schnell entspannten oder mich manchmal sogar zum Lachen bringen :)!

10 kreative Ideen, um deine Laune schnell zu heben:

  1. 60 Sekunden wild tanzen: Gehe auf die Toilette oder in einen anderen privaten Raum und tanze eine Minute lang so wild du kannst. Bewegung und Musik wirken Wunder für die Laune und wahrscheinlich musst du über dich selber lachen, wenn du auf der Toilette im Büro wie wild herumspringst :)!
  2. Atemübung: Boxatmung: Atme vier Sekunden lang ein, halte den Atem vier Sekunden, atme vier Sekunden lang aus und halte wieder vier Sekunden die Luft an und wiederhole das ganze circa eine Minute lang. Diese Technik beruhigt das Nervensystem und reduziert deinen Stress.
  3. Grimassen ziehen: Mache vor einem Spiegel absurde Grimassen. Lachen ist eine der besten und schnellsten Methoden, um deine Stimmung zu heben.
  4. Lippen hochziehen: Halte für eine Minute lang deine Mundwinkel nach oben, so als ob du lachst. Es gibt Hinweise darauf, dass das Hochziehen der Lippen und das Vortäuschen eines Lächelns positive Effekte auf die Stimmung haben können. Dieser Effekt ist bekannt als das „Facial Feedback Hypothesis“. Obwohl die Studienlage nicht 100% eindeutig ist, ist es in jedem Fall einen Versuch wert. Es kostet nichts und vielleicht geht es dir so wie mir und du beginnst bei den Versuchen eines Fake-Lächelns auch wirklich zu lachen!
  5. Blutzucker pushen: Iss eine kleine Portion dunkle Schokolade oder ein paar Datteln. Ein schneller Anstieg des Blutzuckerspiegels kann helfen, deine Laune zu verbessern.
  6. Ein Tier zeichnen: Eine meiner Lieblingsmethoden, um meine Laune zu heben, vor allem deshalb, weil ich (noch) eine grottige Zeichnerin bin. Schnapp dir ein Blatt Papier und zeichne das Tier deiner Wahl. Es spielt keine Rolle, ob du gut zeichnen kannst. Das Ziel ist es, Spaß zu haben und über das Ergebnis zu lachen.
  7. Frische Luft schnappen: Gehe für ein paar Minuten nach draußen. Frische Luft und Tageslicht wirken belebend und können deine Stimmung sofort heben.
  8. Power Pose einnehmen: Stelle dich breitbeinig hin, nimm die Arme in die Hüften und halte diese Pose für zwei Minuten. Diese Haltung signalisiert deinem Gehirn Stärke und Selbstbewusstsein, was beides für gute Laune nicht schaden kann!
  9. Dankbarkeit zeigen: Schreibe drei Dinge auf, für die du dankbar bist. Dankbarkeit fokussiert deinen Geist auf das Positive und verbessert deine Stimmung. Heute bin ich zum Beispiel dankbar für meine Familie, meine Freunde und meine Kreativität!
  10. Lieblingslied singen: Singe laut dein Lieblingslied. Musik hat eine starke Wirkung auf unsere Emotionen und kann uns sofort glücklicher machen. So hört ihr mich wahrscheinlich gerade folgendes Lied durch ganz Wien grölen: „Were you sent by someone who wanted me dead?, Did you sleep with a gun underneath our bed?, Were you writin‘ a book?, Were you a sleeper cell spy?, In fifty years, will all this be declassified? 🙂 🙂 🙂

Hast du vielleicht auch noch originelle Ideen, wie man schnell die Stimmung heben kann? Teile sie gerne in den Kommentaren! Diese kleinen Tricks sind nicht nur einfach umzusetzen, sondern auch unglaublich effektiv. Probiere sie aus und finde heraus, was für dich am besten funktioniert. Manchmal reichen schon ein paar Minuten, um den Tag wieder zum Positiven zu wenden.

Die Macht der Worte: Wie Sprache unser Denken und Handeln beeinflusst – mit Dankbarkeits-Freebie

Die Macht der Worte: Wie Sprache unser Denken und Handeln beeinflusst – mit Dankbarkeits-Freebie

Letzte Woche hatte ich eine großartige Klientin, mit der ich lange über das Thema Wertschätzung und die Wichtigkeit einer Dankbarkeitspraxis sprach. Und als wir dann so plauderten, meinte sie zu mir: „Weißt du, ich würde eigentlich gerne ein Dankbarkeitstagebuch führen, nur habe ich keinen guten Zugang zum Wort Tagebuch. Ich weiß, dass es einen ‚täglichen‘ Eintrag beinhaltet, und das setzt mich unter Druck.“

Als alteingesessene Psychologielehrerin, die sich schon sehr lange mit dem Zusammenhang zwischen Sprache und Denken auseinandersetzt, verstand ich natürlich genau, wovon meine Klientin sprach, und so meinte ich: „Lass doch das Wort Tagebuch sein und kreiere dir deine eigene Wortkreation, eine, die stimmig für dich ist.“ Und genauso sollte es sein. Von nun an darf meine Klientin ihre „Wertschätzungsnotizen“ führen.

Die Psychologie hinter „Sprache und Denken“

„Du musst dich mit diesem Thema auseinandersetzen!“ oder „Du darfst dich mit diesem Thema auseinandersetzen“ ist eigentlich ein und dieselbe Botschaft meinerseits an KlientInnen. Dennoch verwende ich immer die zweite Ausdrucksweise. Das Wort „dürfen“ beinhaltet für die meisten Menschen weniger Druck, weshalb es dann auch besser angenommen wird.

Doch weshalb genau ist eigentlich die Wortwahl oft so wichtig für unser Denken und unser Handeln, und wie genau stehen Denken und Sprache im Zusammenhang?

Die Antwort liegt in der faszinierenden Verbindung zwischen Sprache, Denken und Handeln, die unter anderem durch die Sapir-Whorf-These und die Levi-Strauss-These beleuchtet wird. Die Sapir-Whorf-These, benannt nach den Linguisten Edward Sapir und Benjamin Lee Whorf, besagt, dass die Sprache, die wir verwenden, unser Denken strukturiert und formt (Linguistischer Determinismus). Dies bedeutet, dass die Art und Weise, wie wir über die Welt sprechen, unsere Wahrnehmung und Interpretation dieser Welt beeinflusst. Zum Beispiel haben Sprachen unterschiedliche grammatische Strukturen und Wörter, die bestimmte Konzepte betonen oder vernachlässigen. Wenn unsere Sprache also zum Beispiel kein Futur, also keine Zukunft besitzt, könnten wir Schwierigkeiten haben, das Konzept von Zukunft zu erkennen oder zu verstehen.

Ein weiterer wichtiger Ansatz stammt von dem Anthropologen Claude Lévi-Strauss, der die kulturelle Bedeutung von Sprache betonte. Lévi-Strauss argumentierte, dass Sprache nicht nur ein Mittel zur Kommunikation ist, sondern auch ein Spiegelbild der kulturellen Werte, Normen und dem Denken einer Gesellschaft. So kann die Sprache eines Volkes tiefe Einblicke in ihre Denkweise, ihre sozialen Strukturen und ihre Weltanschauung geben. Zum Beispiel können Höflichkeitsformen in einer Sprache Hinweise auf die Hierarchie und den Respekt in einer Kultur geben.*

Die neuesten Forschungsergebnisse aus der Sprachpsychologie bestätigen diese Zusammenhänge. Studien haben gezeigt, dass die Sprache, die wir täglich verwenden, nicht nur unser Denken beeinflusst, sondern auch unser Verhalten und unsere Entscheidungsprozesse. Zum Beispiel haben Forscher herausgefunden, dass Menschen, die zwei oder mehr Sprachen sprechen, verschiedene Denkweisen und kognitive Fähigkeiten entwickeln können, je nachdem, welche Sprache sie verwenden.

Wie beeinflusst nun das alles unser tägliches Leben? Nun, denke daran, dass unsere Sprache unser primäres Werkzeug zur Kommunikation ist. Die Worte, die wir wählen, um unsere Gedanken auszudrücken, beeinflussen nicht nur, wie andere uns wahrnehmen, sondern auch, wie wir uns selbst verstehen. Wenn wir uns also in einer Sprache ausdrücken, die reich an positiven Ausdrücken ist, können wir dazu neigen, eine optimistischere Sichtweise auf die Welt zu entwickeln. Umgekehrt könnten negative oder einschränkende Ausdrücke in unserer Sprache unsere Fähigkeit zur Problemlösung oder unser Selbstwertgefühl beeinträchtigen.

Insgesamt zeigt die Forschung in der Sprachpsychologie, dass unsere Sprache nicht nur ein Mittel zur Kommunikation ist, sondern auch ein Fenster zu unserem Denken und Handeln. Indem wir uns dieser Macht bewusstwerden und aktiv an der Auswahl unserer Worte arbeiten, können wir unser Denken positiv beeinflussen und unser Handeln in Einklang mit unseren Zielen und Werten bringen.

Wie geht es dir eigentlich im Umgang mit Ausdrücken? Hast du auch schon festgestellt, dass deine Wortwahl dein Denken und Handeln beeinflussen kann? Ich bin neugierig, deine Melanie

PS: in den angefügten Wertschätzungsnotizen gibt es für jeden Tag ein Blatt. Da es aber kein TAGEbuch ist, sondern eben Notizen, darfst du getrost auch etwas auslassen. Also, alles easy <3!

* unter anderem aus dem Buch „Psychologie von Elisabeth Rettenwender

Wertschätzungsnotizen Freebie

Einfach auf das Bild klicken und downloaden, viel Spaß <3!

*

POV: Du realisierst wieder einmal, dass „Glücklichsein“ auch eine Entscheidung ist – plus 10 Tipps für deine gute Stimmung!

POV: Du realisierst wieder einmal, dass „Glücklichsein“ auch eine Entscheidung ist – plus 10 Tipps für deine gute Stimmung!

Storytime

Erst gestern meinte ein Kollege zu mir, dass ich es ja leicht im Leben hätte, weil ich nämlich EINFACH zu den „happy people“ auf dieser Welt gehöre. Er könne das nicht, er sei nämlich von Haus aus pessimistischer …

Ich mag diesen Kollegen -sogar sehr- und musste deshalb lange über seine Aussage nachdenken. Habe ich es wirklich so viel leichter als andere, weil ich ein happy Naturell in die Wiege gelegt bekommen habe?

Nun ja. Ein WENIG JA bestimmt, weil Ressourcen, sowohl genetisch als auch deine Umgebung betreffend (z. B., wer deine Eltern sind, was deine Möglichkeiten sind …) nicht unbedingt fair verteilt sind. Aus diesem Gesichtspunkt hat natürlich nicht jeder dieselben Möglichkeiten für Entfaltung und Glück.

ABER: als Mentaltrainerin bin ich der festen Überzeugung, dass viele Möglichkeiten, so auch das Gefühl von Glück autogen sind, das heißt aus dir selbst entstehen können. Vieles ist erstens eine Frage der Perspektive, als auch eine Frage deiner Intention. Möchtest du dich glücklich fühlen? Ja? Dann darfst du versuchen, dir Glücks- und Freudenmomente zu erschaffen.

Wenn jetzt ein „ja, aber manche Situationen sind einfach kacke und oder traurig“ kommt, muss ich dir auch beipflichten. Das Leben ist nicht nur ein Ponyhof, es gibt heftige Momente, bei denen es schwerer fällt oder sogar unmöglich erscheint, sich Glück zu erschaffen. In diesen Momenten halte ich zum Beispiel immer Ausschau nach positiven Vorbildern. Als ich mit nur 25 (noch dazu in einer generell heftigen Lebenssituation) mit Multiple Sklerose diagnostiziert wurde, konnte ich nicht gleich erkennen, wie ich jetzt noch glücklich sein sollte. Ärzte meinten: „In 20 Jahren sind so und so viele Prozent der Betroffenen im Rollstuhl.“ Mein Glück, meine Möglichkeiten, meine Leichtigkeit, alles schien vorbei zu sein.

Doch dann machte ich mich auf die Suche, nämlich nach positiven Vorbildern. Nach Menschen, die sich TROTZDEM Glück erschaffen. Und ich habe sie gefunden. Menschen, die objektivierbar so viel mehr an Kacke erlebt haben als andere und trotzdem erfolgreich sind und oft ein Lächeln im Gesicht haben. Es gibt sie! Und du kannst auch eine*r davon sein.

Denn ein wichtiger Bestandteil von Glück ist deine Entscheidung dazu. Deine Melanie

PS: Das PERMA-Modell

Ein bekannter Forscher der sogenannten „positiven Psychologie“ ist übrigens der Amerikaner Martin Seligman. In seinem PERMA -Modell beschreibt er verschiedene Elemente, die zu einem erfüllten und glücklichen Leben beitragen. Die fünf Hauptkomponenten des PERMA-Modells sind:

1. Positive Emotionen: Das Streben nach positiven Emotionen wie Freude, Dankbarkeit, Liebe und Vergnügen ist ein wesentlicher Bestandteil des Glücks und Wohlbefindens.

2. Engagement: Engagement bezieht sich darauf, in Aktivitäten oder Aufgaben vertieft zu sein, die unsere Fähigkeiten herausfordern und uns ein Gefühl von Flow oder Fluss vermitteln. Dies kann zu einem Gefühl der Erfüllung und Zufriedenheit führen.

3. Beziehungen: Seligman betont die Bedeutung von sozialen Beziehungen und zwischenmenschlicher Verbundenheit für das Glück. Tiefe und unterstützende Beziehungen zu anderen Menschen tragen maßgeblich zu unserem Wohlbefinden bei.

4. Sinn: Das Streben nach Bedeutung und Sinnhaftigkeit in unserem Leben ist ein weiterer wichtiger Aspekt des Glücks. Dies kann durch das Verfolgen persönlicher Ziele, das Finden einer Berufung oder das Engagement für eine größere Gemeinschaft erreicht werden.

5. Erfolg: Erfolg bezieht sich auf das Erreichen von Zielen und das Gefühl von Leistung und Kompetenz. Das Streben nach persönlich bedeutsamen Zielen und das Erleben von Erfolgserlebnissen können zu einem Gefühl der Erfüllung und Zufriedenheit beitragen.

Das PERMA-Modell betont die Vielfalt der Elemente, die zu einem erfüllten und glücklichen Leben beitragen, und legt nahe, dass ein ganzheitlicher Ansatz zur Förderung deines Wohlbefindens erforderlich ist!

PPS: 10 Tipps für deine gute Stimmung

Hier sind 10 Tipps, um deine Stimmung sofort zu heben und dich glücklich zu fühlen!

PPPS: Vielleicht interessiert dich auch

oder auch das: https://zurechtpsychologie.at/perma-modell-martin-seligman

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